Ausstellungssaal für Volkskunde
 

Der Ausstellungssaal kommt - angesichts seiner Sammlung - einem kleinen Museum gleich. Dies befindet sich in der ehemaligen Schule „Morgó". Die Sammlung besteht aus Wirtschaftsgeräten, Volksmöbel und Volkstrachten. Um die Gründung und um die Sammlung und Systematisierung des Materials erwarb sich der Gymnasiallehrer, István Zsoldos unvergängliche Verdienste. Nach dem Tod von István Zsoldos nahm das örtliche Kulturhaus die Leitung der Sammlung über.

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Das Gebäude wurde 1781 nach Plänen von Károly Rabl gebaut. Die Veranda und der Kellerabstieg tragen die Stilelemente des Barocks.

Das Gebäude war ehemals eine Kneipe. Am Anfang des 20. Jahrhunderts wurde es eine Schule. Dann entschied die Stadt, aus der bis dahin im Gymnasium verwahrten volkskundlichen Sammlung eine Ausstellung zu veranstalten und zu eröffnen. Im größeren Raum sind die für die Wirtschaft von Großkumanien charakteristischen Gegenstände zu sehen. In einem anderen Raum wurde ein typisches Zimmer von Großkumanien eingerichtet.

Die Keramiksammlung ist bemerkenswert. Sie stammt aus verschiedenen Töpfereien.  Die volkskundliche Sammlung im Lager, die aus den verschiedenen Pferdegeschirren, einer Schuhmacherwerkstatt, einer Tischlerwerkstatt, Gerbergeräte besteht, ist eine wertvolle Sammlung von Kisújszállás.

Die Heimatsammlung hat eine lange Vorgeschichte. Die Idee der Museumsgründung kam am Anfang des 20. Jahrhunderts zustande. Das Museum wurde aus der früheren Sammlung des Gymnasiums organisiert.  1877 umfasste die Münzsammlung des Museums 255 Münzen. Der Lehrer, Béla Karácsony berichtete über 1712 Münzen in seinem Jahrbuch 1899/1900. Aber im Inventar sind viele andere Antiquitäten und Andenken: Feldflasche mit Blumen und Bett mit Tulpe verziert, Gießkanne und Pfeifen. Die Sammlung nahm zu, die nach einer Benachrichtigung 1931/32 1186 Altertümer und 3764 Münzen bestand.

Während des zweiten Weltkriegs wurde alles vernichtet.

Der Lehrer István Zsoldos regte die Errichtung eines neuen Museums von 1958 an. Der reiche volkskundlicher Stoff kam als Ergebnis einer sorgfältigen Sammelarbeit zustande. Die Mitarbeiter des Museums Komitat Jász-Nagykun-Szolnok und die Stadt Kisújszállás half István Zsoldos bei der Sammlung.